DM7 Firmware V2.0 erweitert Konnektivität, Workflow und Systemintegration

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10. September 2026, Shizuoka, Japan – Yamaha hat die neueste Firmware V2.0 sowie zugehörige Software-Updates für seine digitalen Mischpulte der DM7-Serie veröffentlicht und stärkt damit sein Angebot eines praxisorientierten, skalierbaren und konsistenten Mixing-Ökosystems..

Die Firmware V2.0 der DM7-Serie unterstützt Yamahas neue digitalen Mischpulte DM5 und DM5 Compact sowie die neuen Utility-I/O-Einheiten RUio1608SB-D, RUio0804-D und RUio16FLX-D. Darüber hinaus werden die bestehenden Yamaha DME5, DME3 und NEXO DME10 Signalprozessoren unterstützt. In Verbindung mit deutlich verbesserten Setup- und Bedien-Workflows profitieren Anwender der DM7-Serie von einer noch schnelleren, flexibleren und intuitiveren Bedienung.

Nahtlose Integration zwischen DM7 und der neuen DM5-Serie

Die DM7-Serie und die neue DM5-Serie teilen dieselbe Bedienphilosophie und denselben Workflow, sodass Anwender nahtlos zwischen den beiden Plattformen wechseln können, während sie ein vertrautes Nutzererlebnis beibehalten. Firmware V2.0 stärkt dies zusätzlich, indem beide Plattformen kompatible Mischpult-Dateien gemeinsam nutzen können, wodurch sich Systeme unterschiedlicher Größe einfach bereitstellen lassen, ohne Show-Daten und Bedien-Workflows zu verlieren.

Das Software-Ökosystem wurde zudem zwischen den beiden Mischpultserien vereinheitlicht. DM7 StageMix wurde als DM StageMix aktualisiert und unterstützt nun sowohl Mischpulte der DM7- als auch der DM5-Serie innerhalb derselben Anwendung. Außerdem wurde eine neue Anwendung DM Editor eingeführt, die eine gemeinsame Bearbeitungsumgebung für beide Familien bereitstellt und so reibungslosere Übergänge zwischen Systemen ermöglicht.

Unabhängig davon, ob Engineers mit einem vollständigen DM7-EX Live-Sound-System, einem kompakten DM5-Setup oder einem größeren integrierten Audiosystem arbeiten, das R-Series Utility-I/O, DME- und Dante-unterstützte Geräte umfasst, können sie jetzt von einem stärker vernetzten Ökosystem, nahtloser Dateikompatibilität und einem noch effizienteren Bedienerlebnis profitieren.

Schnellere, intuitivere Workflows

Die DM7-Firmware V2.0 bietet mehrere Workflow-Verbesserungen, die den täglichen Betrieb verbessern und die Konfiguration des Mischpults vereinfachen.

Den benutzerdefinierten Drehreglern wurde ein neuer Dynamic Mode hinzugefügt, der es diesen Reglern ermöglicht, sich automatisch an den aktuell ausgewählten Processing-Bereich anzupassen, wenn die Ansicht des ausgewählten Kanals angezeigt wird. Durch die Auswahl von EQ werden den Reglern sofort EQ-Parameter zugewiesen, während durch die Auswahl von Dynamics automatisch Dynamics-Parameter zugewiesen werden, was einen schnelleren Zugriff auf häufig angepasste Einstellungen ermöglicht.

Außerdem wurde eine neue Option „Selected Channel View Mode“ hinzugefügt. Wenn „Channel“ ausgewählt ist, sind häufig verwendete Parameter des ausgewählten Kanals direkt über den Bereich zur Parametersteuerung auf dem Bildschirm und die Bildschirm-Encoder zugänglich, was einen schnelleren Zugriff auf häufig angepasste Einstellungen ermöglicht. Anwender können auch „Module“ auswählen, wodurch das Kanal-Encoder-Verhalten von Firmware-Versionen vor V2.0 nachgebildet wird. Sowohl die Optionen „Channel“ als auch „Module“ sind in den Einstellungen verfügbar, sodass Anwender den Workflow wählen können, der am besten zu ihrer Arbeitsweise passt.

Die Voreinstellungen wurden ebenfalls aktualisiert und um eine neue Option für das Verhalten der Home-Taste erweitert, mit der Benutzer wählen können, ob das Drücken der Home-Taste die Ansicht „Selected Channel View“, den Übersichtsbildschirm anzeigt oder zwischen beiden Ansichten umschaltet.

Das FX Rack wurde deutlich erweitert – mit einer überarbeiteten grafischen Benutzeroberfläche, die eine intuitivere, visuell ansprechendere Umgebung bietet. Das vereinfacht den Zugriff auf Parameter und deren Steuerung, hilft Toningenieuren effizienter zu arbeiten und fördert zugleich mehr Kreativität beim Mischen.

Für die Systemkonfiguration und Show-Vorbereitung wurde noch eine Funktion „Channel Move“ hinzugefügt, mit der Kanäle beim Erstellen von Mischpultdaten effizienter neu angeordnet werden können.

Das CH JOB-Menü enthält nun die neue Option "With Sends". Beim Kopieren von Ausgangskanälen können Engineers wählen, auch Send-Parameter zu kopieren, die den Zielbussen zugeordnet sind, was hilft, Routing- und Mix-Beziehungen während des Mischpult-Setups zu erhalten.

Die Bedienung im Modus „Sends on Fader“ wurde weiter verfeinert. Wenn im Encoder-Modus Pan/Bal ausgewählt ist, weist das Aktivieren des Modus „Sends on Fader“ nun automatisch die Bildschirm-Encoder der Steuerung von Pan/Balance des aktuell ausgewählten Send-Busses zu. Dadurch sind schnellere und intuitivere Monitor- und Mix-Anpassungen möglich, ohne den Workflow des Anwenders zu unterbrechen.

Das Patching wurde durch die Ergänzung der neuen Option "Take From Channel" verbessert, die es Anwendern ermöglicht, Input-Patch-Zuweisungen zu ändern, während bestehende Head-Amp-Einstellungen beibehalten werden. Das macht Systemänderungen schneller und sicherer, insbesondere in komplexen Dante-Umgebungen.

Die Patch-Tasten im Patch-Menü zeigen nun zur klareren Identifizierung von Dante-Geräten und -Verbindungen die Dante-Port-ID und die Port-Bezeichnung an. Dadurch lassen sich vernetzte Audioquellen und -Ziele leichter identifizieren und auswählen.

Zusätzliche Funktionen und erweiterte Systemintegration

Die neue DM7-Firmware erweitert zudem die Unterstützung für eine größere Auswahl Dante-fähiger Geräte von Drittanbietern. Dadurch können Anwender Yamaha- und Fremdgeräte noch einfacher in ein einheitliches Audiosystem integrieren. Dies wird durch bessere Übersicht, komfortableres Monitoring und Kontrolle über das gesamte Audionetzwerk direkt vom Mischpult aus ermöglicht. Die Liste der unterstützten Dante-Geräte umfasst nun Stagetec NEXUS (XDIP / NEXUS Compact), DirectOut DANTE.IO / DANTE.IO DNA, Audio-Technica ATW-DR3240DAN sowie die drahtlosen Mikrofonempfänger Shure SLXD4+ / SLXD4D+.

Mit der Firmware V2.0 wird außerdem Comp Assist eingeführt, eine neue Ergänzung zu Yamahas wachsender Familie unterstützender Mixing-Tools. Es schlägt basierend auf dem Signalpegel geeignete Kompressor-Einstellungen vor auf Basis des Eingangssignalpegels geeignete Kompressoreinstellungen vor und unterstützt Tontechniker dabei, die Dynamik zu kontrollieren und auszubalancieren, während zugleich ein effektiver Ausgangspunkt für ihre Mixe geschaffen wird.* Darüber hinaus wurde Fader Assist verfeinert, um die Gesamt-Mixpegel zu optimieren und Pegeländerungen zu minimieren, wenn Assist angewendet wird.

„Wir freuen uns, die DM7 Firmware V2.0 anzukündigen, die die DM7-Serie durch die Unterstützung unserer neuen digitalen Mixer der DM5-Serie und die Ergänzung zahlreicher Workflow-Verbesserungen noch leistungsfähiger macht“, sagt Motome Tanaka, Senior General Manager der Professional Solutions Division von Yamaha.

„Die DM7-Serie genießt bereits das Vertrauen von vielen Audioprofis auf der ganzen Welt und bietet nun noch mehr Flexibilität bei der Verbindung mit anderen Geräten sowie bei der Schaffung reibungsloserer, komfortablerer Workflows. Wir sind überzeugt, dass diese Verbesserungen unseren Kunden helfen werden, die außergewöhnlichen Klangerlebnisse zu liefern, die ihr Publikum erwartet, und die DM7-Serie damit zu einem noch stärkeren Partner für jede Produktion machen.“

* Verfügbar auf Dyn 2.

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